Der Boden – Holz, Steine und Erde

OSB Platten liegen auf Europlatten, die als Unterkonstruktion für den Holzboden dienen. Darüber kommen später die Lärchendielen

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der Stampflehmboden

Im Eingangsbereich, unter der Küchenzeile und dem Küchenherd fiel die Entscheidung  auf einen Stampflehmboden. Es ist der „Boden“-ständigste Bodenbelag den ich mir vorstellen kann – und ehrlich gesagt war ich neugierig, da ich keine Erfahrung damit hatte, und wissen wollte wie er sich verhält. 

Untergrund ist eine 30cm dicke Schicht Schotter, darüber eine ca. 15 cm dicke Schicht aus Lehm, Sand und wenig Stroh, die dann lange Zeit zum durchtrocknen braucht.DSC_3704Die Die Lehmmischung besteht aus 3-4 Teilen grobem Sand, 1 Teil fettem Lehm und 1 Teil gehäckseltem Stroh. Für ein paar Stunden sieht es dann schon recht wild aus

 

DSC_3710Der Am Abend schließt dann der frische Lehmboden bündig mit den USB Platten ab.

Auf die Platten, kommt später der Dielenboden, und auf den Lehm-Unterboden kommt noch eine 2 cm starke  Abschlussschicht, nachdem er durchgetrocknet ist.

 

DSC_3801Im Eingangsbereich sind einige Natursteinplatten so auf den feuchten Lehmboden platziert, dass sie auf dem späteren endgültigen Bodenniveau zu liegen kommen.

 

DSC_4121So So sieht der unfertige Lehmboden im ersten Winter aus: Unter dem Holzofen ist er ein wenig schneller getrocknet, daher die großen Risse.

Nun fehlt noch eine 2 cm stark Schicht für den fertigen Stampflehmboden für den fertigen Stampflehmboden

6 Kommentare zu „Der Boden – Holz, Steine und Erde“

    1. Danke Ralf! Zum Thema „sich öffnende Tür“ fallen mir hier inspirierende Worte von William Blake ein: „If the doors of perception were cleansed
      everything would appear to man as it is, infinite.“
      🙂

  1. Danke für den Bericht! Wie sehen denn so in etwa die Kosten für den kompletten Lehmboden aus? Ich könnte mir so einen Boden auch vorstellen, allerdings für einen Schuppen.

    1. Hallo! Also die Gesamtkosten zu berechnen ist mir schwer möglich, aber ich kann die „Zutaten“ für den Lehmboden hier aufzählen. Wieviel das kostet ist davon abhängig ob das Material angekauft werden muss, oder vom eigenen Grundstück bezogen werden kann. Wir haben Lehm, Sand, Stroh, Wasser und frische Kuhfladen (super Textur und riecht trocken nicht mehr) verwendet. Zum Abschluss und zum Versiegeln noch Leinöl und Bienenwachs. Dazu kommen viele Arbeitsstunden 🙂 Ein ausführlicher Bericht der letzten Arbeitsschritte und dem Versiegeln des Bodens folgt in absehbarer Zeit! Es ist auf jeden Fall ein sehr günstiger ökologischer Bodenbelag!

      1. Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort und sorry, dass ich erst jetzt antworte! Ich habe die Email gerade zufällig bei wordpress entdeckt. Gutes Gelingen weiterhin und danke für die Tips!

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