Rubble Trench Foundation – Das Fundament

März 2014

DSC_2760Zu Beginn war ich für ein paar Tage motiviert die Geländestufe selbst mit dem Spaten in den Hang zu graben, nach ein paar Tagen war klar das es einen Bagger braucht!

DSC_2764Hier stecke ich das Haus aus, auf der vom Bagger vorbereiteten Geländestufe

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Eine LKW Ladung mit 24 Tonnen Kieselsteinen wird in die Mitte abgeladen, so konnte ich vermeiden etliche Tonne Steine mit der Schaufel und Schubkarre zu bewegen – weiter per Hand dem Graben rund um den Steinhaufen ausheben. Der Graben ist ca 80 cm tief und 45 cm breit und wird fast bis auf Bodenniveau mit Kies aus dem Haufen gefüllt. Der restliche Kies in der Mitte wird mit dem Rechen geglättet und bildet ein ca. 20 cm hohes Fundament für den späteren Bodenaufbau.

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Hier nun das fertige Streifenfundament.

Weiter geht es mit Wood-Henge, dem Holzständerwerk

6 Kommentare zu „Rubble Trench Foundation – Das Fundament“

    1. Wir sind hier in eine kleine bestehende Siedlung eingebettet, mit einem gemeinsam genutzten Tiefenbrunnen. Die Wasserleitung hatte ich direkt nach den Baggerarbeiten einbegraben, noch bevor ich mit dem Fundament begonnen habe. Da es währen der Bauzeit so oft geregnet hat, habe ich fast alle Lehm-Sand-Stroh-Mischungen mit Regenwasser und EM’s gemacht.

    1. das ist eine gute Frage, die immer wieder mal auftaucht: Grundsätzlich gehts schon, aber es ergeben sich dann schon Einschränkungen, auf die man gefasst sein sollte. Ein Haus kenn ich recht gut, das ähnlich gebaut ist, doch eben ohne Fundament. Der Sockel aus Backsteinen steht direkt auf verdichtetem Lehmboden, die Wände sind aus Stroh-Lehm. Das Gelände um das Haus ist so angelegt das starke Regenfälle um das Haus herum fließen. In der feuchten Jahreszeit zieht Feuchtigkeit in den rauf Sockel, und es beginnt das Moos zu wachsen. Bei Minusgraden frieren dann diese feuchten Bereiche und beginnen abzubröckeln. Der Backsteinsockel ist (statt mit Kalk oder Zementmörtel) aus Cob gemauert, durch den sich auch mal eine motivierte Ratte gefressen hat. Also ich persönlich würde das in einem Wohnraum nicht wollen, in der Werkstatt könnte ich besser damit leben, doch andererseits warum am Fundament sparen? Das lässt sich später nicht korrigieren….
      Schraubfundamente sind eine spannende Sache, sind aber für einen ganz anderen Bodenaufbau geeignet

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